Hero Background

Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Experte für Kernsystemprojekte

Branchen Know-how, Tech-Skills und AI-fluency für die TOP 20 Versicherer in Deutschland

VKB
ERGO
ZURICH
ALLIANZ
TALANX
VHV
R&V
BALOISE
VKB
ERGO
ZURICH
ALLIANZ
TALANX
VHV
R&V
BALOISE

Ein neues Paradigma steht vor der Tür

Meine Mission ist es, das volle Potenzial der KI-Welle zu heben, um als Ein-Mann-Projektteam neues Maßstäbe zu setzen.

Problem Icon

Problem

Multiple Roles

Kernsystem-Projekte benötigen oft große, fragmentierte Teams von Business Analysten, Entwicklern, Product Ownern, etc. Das führt zu langen Wartezeiten und steigender Komplexität.

Solution Icon

Lösung

Product Engineer

Als einzelnen Product Engineer, der sich state-of-the-art AI Tools bedient, ist es mir möglich, zu geringeren Kosten, bessere Ergebnisse als Ein-Mann-Projektteam zu liefern.

Haben Sie dasselbe Problem?

Kontakt

Meine Expertise

Ein umfassendes und dennoch spezialisiertes Skillset macht mich zu einem hilfreichen Partner für Versicherer.

Versicherer

Erst-Versicherer in Deutschland

Erst-Versicherer in Deutschland

Rückversicherung ist nicht mein Bereich.

SHUK & Krankenversicherung

SHUK & Krankenversicherung

Die Sparte Leben können gerne andere Leute machen.

Tech Skills

Policy Management Systems

Policy Management Systems

SAP, Guidewire, FaktorZehn und der gute alte Host.

APIs + Process Management

APIs + Process Management

SoapUI, XML, JSON, Camunda - you name it.

Point of Sales Systems

Point of Sales Systems

AO, MO oder Endkunde, der Fokus liegt auf UX.

AI Fluency

Coding Agents (z.B. Cursor)

Coding Agents (z.B. Cursor)

DER Hebel zu mehr Ownership und Product building.

Prototyping Tools (z.B. Figma)

Prototyping Tools (z.B. Figma)

Eignen sich hervorragend für die prototypische Entwicklung.

Quote

Proven Through Results

Projekte

Nach mehr als 15 Jahren kann ich auf einen großen Fundus an Projekten in der Versicherungsbranche zurückblicken. Bei Versicherern von der Allianz bis zur Zurich.

Projektleiter Vorstudie

Detaillierte Analyse und Bewertung der Anforderungen aus dem Maklerbereich zur Vorbereitung der Umsetzung.

Business Analyst

Lead-BA rund um das Thema Druck und Prozessanalyse mittels Camunda zur Einführung eines neuen Bestandssystems

Business Analyst

Anbindung Consumer via BiPRO Norm 421 an das neue Guidewire Backend und Einführung neue SHUK-Produkte

Business Analyst

Anbindung Consumer via BiPRO Norm 421 an das neue Guidewire Backend und Einführung neuer SHU-Produkte

Agile Coach

Guidewire Implementierung und Einbindung eines Angebotssystems und Einführung neues KFZ-Produkt.

Teilprojektleiter

Erweiterung des Kundenportals B2B + Integration Plattform zum Datenschutz

Business Analyst

Aufbau einer modernen Plattform für die betriebliche Altersvorsorge

Business Analyst

Implementierung neues SAP KFZ-Modul für das Bestandsführungssystem und Anbindung BiPRO Norm 423

LinkedIn

Aktuelle Posts

Insights zu Projekten in der Versicherungsbranche, Tech und AI.

LinkedIn-Profil
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

2 Tagen

"Work-Life-Balance ist nur eine Frage der richtigen Planung." Bullshit. Ich höre das ständig von Leuten, die entweder keine Kinder haben oder deren "Work" aus drei Zoom-Calls am Tag besteht. Die Realität sieht so aus: Du hast Familie. Projekte mit wechselnden Deadlines. Bestenfalls eigene Interessen und langfristige Ziele. Und 24 Stunden am Tag. Die Rechnung geht nicht auf. Trotzdem wird dir permanent erzählt: "Du musst nur besser priorisieren." Ganz ehrlich? Ich schaffe nicht alles gleichzeitig. Und du auch nicht. Wenn ich ein Projekt wirklich ernst nehme, bleibt für andere Dinge keine Zeit. Wenn ich abends für meine Tochter da sein will, kann ich nicht parallel drei Side-Hustles pushen. Früher habe ich versucht, alles reinzuquetschen. Hat nicht geklappt. Heute frage ich mich: Was lasse ich weg? Was bringt mich meinen Zielen näher? Fokus entsteht eben nur durch bewussten Verzicht. Wie gehst du damit um? Versuchst du alles zu schaffen oder entscheidest du bewusst?

"Work-Life-Balance ist nur eine Frage der richtigen Planung." Bullshit.  Ich höre das ständig von Le…
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

3 Tagen

Produktivitäts-Gurus haben mich verloren. Kein Pomodoro. Keine 5-Uhr-Routine. Kein Farbcode-System für jeden Termin. Mein Kalender hat sich ergeben. Über Jahre. Ohne bewussten Plan. Und er funktioniert besser als alles, was ich je optimiert habe. Langweilig? Absolut. Effektiv? Jeden Tag. LinkedIn ist voll von perfekt durchgetakteten Kalendern. Die nach zwei Wochen keiner mehr durchhält. Meiner sieht aus wie von 2010. Und läuft seit Jahren. Familie und Vollzeitjob? Geht. Ohne Optimierungs-Theater. In den Slides siehst du, wie mein Tag wirklich aussieht. Wie strukturiert bist du?

PDF
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

4 Tagen

Die meisten Freelancer machen einen fatalen Fehler: Sie springen alle zwei Jahre zur nächsten Branche, weil da gerade mehr Geld lockt. Drei Monate in einem neuen Bereich? LinkedIn-Post: "Proud to share my expertise in..." Ein Online-Kurs? Plötzlich "Thought Leader". Mehr Tagessatz. Coolere Projekte. Bessere Buzzwords für LinkedIn. Und damit werfen damit sie ihr wertvollstes Asset weg: Career Capital. Ich bin seit 18 Jahren in der Versicherungsbranche unterwegs. Klingt unsexy? Ist es auch. Aber genau deshalb bin ich heute da, wo ich bin. Nicht wegen eines Zertifikats oder eines Wochenend-Kurses. Sondern weil ich immer auf meinem Weg geblieben bin. Andere wechseln alle paar Jahre ihre Branche. Ich erkenne dafür Muster, die sich oft überhaupt erst nach Jahren zeigen. Ich weiß, welche Projekte scheitern, bevor sie überhaupt starten. Ich sehe nach drei Meetings, wo die echten Probleme liegen. Nicht weil ich mich für den Besten halte. Sondern weil ich es schon zwanzigmal gesehen habe. Echte Expertise entsteht eben durch Wiederholung, Scheitern und Anpassen. Und weißt du was passiert ist? Die Leute hören mir zu. Weil ich weiß, wovon ich rede. Stay on the bus. Auch wenn's langweilig aussieht. Wie lange bist du schon in deiner Branche, und würdest du nochmal wechseln?

Die meisten Freelancer machen einen fatalen Fehler: Sie springen alle zwei Jahre zur nächsten Branch…
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

5 Tagen

Du nutzt Voice Agents täglich. Hast aber keine Ahnung, wie sie funktionieren. Alexa. Siri. Google Assistant. Du sprichst, sie antworten. Fühlt sich simpel an. Ist es nicht. Die meisten haben entweder keine Vorstellung davon. Oder die falsche. Hier sind die 8 Steps zwischen "Hallo" und der Antwort: 1. Sprache User → Agent Deine Stimme wird aufgenommen. Audio-Stream startet. 2. Speech-to-Text (STT) Audio wird zu Text transkribiert. Das ist nur der Anfang. 3. User Transkript → Agent Text landet beim Agent. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. 4. User Prompt Agent baut den Prompt für das LLM. Context, Intent, History. 5. LLM Token → Agent Das LLM generiert die Antwort. Token für Token. 6. LLM Token Komplette Antwort ist fertig. Jetzt zurück zum User. 7. Text-to-Speech (TTS) Text wird zu Sprache konvertiert. Fast geschafft. 8. Sprache Agent → Client Audio-Output geht zurück zum User. Fertig. Ich helfe gerade beim Bau eines Agentic Frameworks für Versicherungsschäden. Welcher Step verursacht wohl die meisten Probleme bei Voice Agents?

Du nutzt Voice Agents täglich. Hast aber keine Ahnung, wie sie funktionieren.  Alexa. Siri. Google A…
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

1 Woche

Mein beruflicher Werdegang? Frag nicht. Auf dem Papier wirkt er im Nachhinein total logisch. Versicherung, Unternehmensberatung und dann Selbstständigkeit. Sieht aus wie ein Plan. War es ehrlich gesagt aber nie. An jeder einzelnen Station hätte auch vieles schiefgehen können. Und jetzt bin ich wieder an so einem Punkt. Seit Monaten arbeite ich mit einem Partner an einem Projekt, das komplett aus meiner Komfortzone rausgeht: Ein Solopreneur-Hub. Im Ruhrpott. Worklounge meets Virtual Office. Community für lokale Solo-Selbstständige. In Recklinghausen (meiner Heimatstadt). Einer Stadt ohne Tech-Vibe oder Startup-Szene. Wird das klappen? Ehrlich? Keine Ahnung. Zuspruch gibt es viel. Konkrete Zusagen noch nicht. Ich könnte jetzt Monate warten und mehr Konzepte ausarbeiten. Bringt aber nichts. Deshalb wird der Februar mein Monat der Wahrheit. Nächste Woche steht das finale Interieur-Design an . Ende des Monats: Pitch vor Unternehmer-Initiativen in der Stadt. Danach weiß ich, ob wir es machen oder lassen. Beides wäre okay. Ich bin 40 Jahre alt. Ich lebe seit 40 Jahren in dieser Stadt. Wenn ich hier etwas zurückgeben kann, dann will ich es jetzt probieren. Und dann sehen, was passiert. Vorwärts ist immer unklar. Aber genau deshalb muss man irgendwann losgehen. Hast du eine Sache, die du gerne schon lange angefangen hättest?

Mein beruflicher Werdegang? Frag nicht. Auf dem Papier wirkt er im Nachhinein total logisch.  Versic…
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

1 Woche

Ich gehörte zu den 1% bei Accenture. Nicht zu den besten. Zu denen ohne Abschluss. Kein Bachelor. Kein Master. Während um mich herum frische Absolventen saßen. Auf dem Papier: chancenlos. In der Realität: Zweimal promoted in zweieinhalb Jahren. Nicht weil Abschlüsse unwichtig sind. Sondern weil 5 andere Dinge mehr ziehen. Dinge, die keine Uni lehrt. Die aber darüber entscheiden, ob du lieferst oder nur gut klingst. Ich habe Jahre gebraucht, sie zu benennen. Angeeignet habe ich sie mir über Jahre. Heute weiß ich: Diese 5 Säulen sind wichtiger als jeder Abschluss. Als Freelancer. Als Consultant. Als Product Manager. In den Slides siehst du, welche. Welche davon hast du drauf?

PDF
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

1 Woche

Die bittere Wahrheit: Was auf LinkedIn als Erfolg gefeiert wird, macht die meisten unglücklich. Ich habe den direkten Vergleich. Angestellter im Konzern. Unternehmer mit Team. Jetzt Solo-Selbstständig. Und für mich ist klar, die Karriereleiter hochklettern ist keine Option mehr. Nicht weil ich es nicht könnte. Sondern weil ich verstanden habe, was am Ende wirklich zählt. Die Datenlage ist glasklar: Selbstbestimmung und gute Beziehungen machen glücklich. Nicht der VP-Titel. Nicht der Dienstwagen. Und tatsächlich auch nicht das sechsstellige Gehalt. Und trotzdem rennen die meisten genau dem hinterher. 50-Stunden-Wochen für mehr Gehalt. Politische Spielchen für den nächsten Karriereschritt. Ständig unterwegs für "wichtige Meetings". Könnte ich auch machen. Und damit den doppelten Umsatz generieren. Aber der Preis wäre zu hoch. Weil ich dafür meine Autonomie verkaufen würde. Weniger Zeit mit meiner Familie. Mehr Abhängigkeit von Hierarchien. Mehr Schwachsinn, der nichts mit Leistung zu tun hat. Das ist mir schlicht nicht wert. Wie heißt es so schön: Am Ende bereuen die meisten nicht, zu wenig gearbeitet zu haben. Sie bereuen, zu wenig Zeit mit den Menschen verbracht zu haben, die sie lieben. Aber solange wir auf LinkedIn Beförderungen feiern statt Lebensqualität, wird sich daran nichts ändern. Für mich ist Erfolg nicht, was im Business als Erfolg gilt. Für mich ist Erfolg, wenn ich nicht für 500 Euro mehr im Monat meine Freiheit aufgebe. Und wenn Leistung zählt, nicht Politik. Soloselbstständigkeit ist kein Plan B. Sie ist meine bewusste Entscheidung gegen ein System, das Zeit und Familie systematisch opfert. Viele werden das anders sehen. Verstehe ich. Aber für mich? Beste Entscheidung ever. Was ist deine Meinung dazu?

Die bittere Wahrheit: Was auf LinkedIn als Erfolg gefeiert wird, macht die meisten unglücklich.   Ic…
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

2 Wochen

Alle reden über Work-Life-Balance. Ich habe keine. Und ich brauche sie auch nicht. Ich habe in den letzten Jahren maximal 15 Tage Urlaub gemacht. Nicht weil ich musste. Sondern weil ich Bock auf die Arbeit hatte. Klingt nach Burnout, oder? Aber für mich fühlt sich das nicht nach Stress an. Der Unterschied zu vielen anderen Selbstständigen: Ich arbeite von zu Hause. Wenn ich Feierabend mache, gehe ich drei Meter weiter ins Kinderzimmer. Für mich fühlt sich "durcharbeiten" anders an, wenn ich zwischendurch mit meiner Tochter auf dem Boden sitze. Wenn ich abends noch eine Mail beantworte, nervt mich das nicht. Wenn ich am Wochenende über ein Projekt nachdenke, ist das keine Last. Das gehört einfach dazu. Ich glaube, Work-Life-Balance funktioniert für viele Menschen. Aber sie sollte nicht zur Pflicht werden. Manche Leute brauchen klare Grenzen zwischen Büro und Zuhause. Ich nicht. Klar, manchmal muss ich raus. Arbeit und Privatleben am selben Ort können monoton werden. Aber solange ich morgens aufstehe und Bock auf den Tag habe, passt das für mich. Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Das hier ist meiner. Wie siehst du das, brauchst du klare Grenzen oder fließt bei dir auch alles ineinander?

Alle reden über Work-Life-Balance. Ich habe keine.  Und ich brauche sie auch nicht.   Ich habe in de…
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

2 Wochen

Ein Team zu haben, war mein Traum. Dann wurde es zur Hölle. Nicht weil die Leute schlecht waren. Sondern weil ich plötzlich alles wurde, außer das, wofür ich angetreten bin. Zwei Mitarbeiter für 1 1/2 Jahre. Eigentlich eine große Unterstützung, damit ich meiner Arbeit mehr nachgehen konnte. Stattdessen saß ich im Büro und füllte Bescheinigungen für die Arbeitsagentur aus. Während draußen meine Projekte warteten. Also habe ich den Stecker gezogen. Zurück auf Anfang. Auf mich alleine gestellt. Und ehrlich? Es war die beste Entscheidung. Wenn ich morgen keine Lust mehr auf ein Projekt habe, bin ich raus. Kein Team, das ich durch einen Ausstieg schleifen muss. Keine Firma, die ich liquidieren muss. Natürlich muss ich mich für bestimmte Projekte entscheiden. Meine Zeit ist begrenzt. Besonders mit Familie. Aber genau das ist der Deal. Und ich habe mich bewusst dafür entschieden. Denn das bedeutet für mich Freiheit. Wie siehst du das, arbeitest du lieber alleine oder im Team?

Ein Team zu haben, war mein Traum. Dann wurde es zur Hölle.   Nicht weil die Leute schlecht waren. S…
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

3 Wochen

300k €Jahreseinkommen. Kein akademischer Abschluss. Objektiv betrachtet bin ich längst da, wo viele hinwollen. Und trotzdem war es nie genug. Keine Führungsverantwortung für große Teams. Keine Millionenbudgets, über die ich entscheide. Ich bin zeitlich und finanziell flexibel. Frei von Hierarchien und Machtausübungen. Und das alles ohne Studium. Ein Leben, das extrem privilegiert ist. Rational war mir das längst klar. Emotional lange Zeit überhaupt nicht. Ich wollte mehr Umsatz. Mehr Projekte. Mehr Sichtbarkeit. Als hätte ich nicht schon genug. Bis ich nach einem Tag voller komplexer strategischer Fragestellungen auf dem Boden meines Kinderzimmers sitze. Vor mir ein Bilderbuch mit zehn simplen Wörtern. Im Hintergrund läuft zum dritten Mal dasselbe Kinderlied. Dieser Kontrast von geistiger Hochleistung zu absoluter Einfachheit hat mich wachgerüttelt. Denn was im Kinderzimmer passiert, ist die Grundlage dafür, ob ich wirklich zufrieden bin. Alles andere ist Bonus. Erfolg ist cool. Ambitionen auch. Aber sie dürfen nicht der Mittelpunkt deines Glücks werden. Sonst läufst du Gefahr, das Wichtige längst hinter dir zu lassen, während du immer weiter nach vorne rennst. Ich bin angekommen. Nicht weil ich aufgehört habe, ambitioniert zu sein. Sondern weil ich verstanden habe: Ich habe genug. Wie gehst du mit dem Thema "Genug" um?

300k €Jahreseinkommen. Kein akademischer Abschluss. Objektiv betrachtet bin ich längst da, wo viele …
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

3 Wochen

Ich habe 20.000 Euro verdient. Und trotzdem war am Ende alles umsonst. Ein Kunde ruft an: "Wir haben Problem X. Sie kennen sich da aus. Können Sie uns eine klare Empfehlung geben?" Ich: "Klar, kann ich machen." Drei Monate später. Dutzende Meetings mit Führungskräften. Ich liefere ab. Eine glasklare Entscheidungsvorlage. Die Antwort? "Danke, wir nehmen das als Input für interne Workshops mit." Übersetzt: Wir fangen wieder bei null an. Steve Jobs hat mal gesagt: "It doesn't make sense to hire smart people and then tell them what to do. We hire smart people so they can tell us what to do." Schöne Theorie. In der Praxis? Unternehmen holen sich externe Expertise, und trauen sich dann trotzdem nicht zu entscheiden. Niemand will anecken. Niemand will Verantwortung übernehmen. Der Klassiker: Zehn Leute in Meetings. Alle reden mit und keiner ist zuständig. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Stillstand. Die Organisation zahlt 20.000 Euro für eine fundierte Empfehlung und macht dann das, was sie am besten kann. Vertagen. Noch ein Workshop. Noch eine Abstimmungsrunde. Noch ein Gremium. Hauptsache, niemand muss eine Entscheidung treffen. Das ist keine Ausnahme sondern der Normalzustand in vielen großen Organisationen. Und genau deshalb scheitern so viele Transformationsprojekte, bevor sie überhaupt starten. Nicht wegen fehlender Expertise. Sondern wegen fehlenden Muts. Wie sind deine Erfahrungen?

Ich habe 20.000 Euro verdient. Und trotzdem war am Ende alles umsonst.   Ein Kunde ruft an: "Wir hab…
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

1 Monat

Es gibt einen Punkt, an dem Kompetenz zum Problem wird. Ich hab Jahre gebraucht, um das zu erkennen. Und dann musste ich handeln. Ich habe jahrelang dasselbe gemacht. Und es lief sehr gut. Komplexe IT-Projekte für Versicherer. Große Budgets mit über 100 Beteiligten. Backlogs abarbeiten und Timelines einhalten. Nach ein paar Jahren kannte ich das Spiel in- und auswendig. Neues Projekt? Kein Problem für mich. Zugänge geben lassen, zwei Wochen einarbeiten, fertig. Niemand merkte mehr, dass ich neu war. Ich funktionierte. Meine Arbeit war effizient, zuverlässig und sicher. Aber genau da lag das Problem. Wenn man denkt, man hat es raus, dann hat man eigentlich schon verloren. Denn Routine bedeutet oft nur eins: Stillstand im System. Ich habe gemerkt, ich spiele dieses Projektspiel zu Ende. Und es reizt mich nicht mehr. Ich wachse nicht mehr. Deshalb wechsle ich jetzt die Richtung. Nach Jahren im Projektgeschäft ziehe ich in die Produktentwicklung. Nicht als logischer Karriereschritt, sondern als gezielter Rollenbruch. Weg vom Abarbeiten vorgegebener Aufgaben und hin zum aktiven Gestalten von Lösungen. Früher habe ich Arbeit bekommen und abgearbeitet. Jetzt will ich die richtigen Lösungen für die richtigen Probleme finden. Produktentwicklung ist für mich nicht nur ein neues Feld, es ist ein komplett anderes Mindset. Und genau das brauche ich jetzt. Woran merkt ihr, dass es Zeit für eine Veränderung ist?

Es gibt einen Punkt, an dem Kompetenz zum Problem wird. Ich hab Jahre gebraucht, um das zu erkennen.…
Sebastian Stemmer

Sebastian Stemmer

Kernsystem-Projekte in der Versicherungsbranche

1 Monat

Zehn Monate Arbeit. 10 Millionen Budget. 100 Beteiligte. Dann der Anruf, bei dem ich dachte: Das kann nicht euer Ernst sein. „Ich dachte, du wärst gar nicht mehr im Projekt." Das sagte mir der Projektleiter. Nach zehn Monaten Arbeit. Als ich meinen Leistungsnachweis einreichen wollte. Das Projekt? Ein Versicherer mit über mehrere Milliarden Euro Beitragseinnahmen. Das zentrale IT-Leuchtturmprojekt der gesamten Organisation. Aus budgetären Gründen sollte ich anscheinend (wie andere Externe auch) vorzeitig vom Projekt genommen werden. Mir hatte aber niemand Bescheid gesagt. Oder dem Dienstleister, über den ich beauftragt war. In der Projektrealität arbeitete ich noch. Faktisch war ich längst gestrichen. Ehrlicherweise hatte ich es schon Monate vorher gemerkt. Das wird nichts. Es gab keine zentrale Projektsteuerung. Keine einheitlichen Tool-Strukturen und auch keine regelmäßigen Updates. Jeder macht sein eigenes Süppchen. Niemand weiß, was am Ende rauskommen soll. Und dann dieser Anruf. Was ich daraus gelernt habe? Große Namen bedeuten nichts. Wenn Projektführung fehlt, spielt die Unternehmensgröße keine Rolle. Deshalb habe ich mein eigenes System entwickelt: → Ich dokumentiere alles im System → Ich halte Rücksprache mit meinem Vertragspartner → Ich sorge dafür, dass meine Arbeit nachvollziehbar bleibt Nicht aus Misstrauen, sondern aus Professionalität. Habt ihr ähnliche Erfahrungen in Großprojekten gemacht?

Zehn Monate Arbeit. 10 Millionen Budget. 100 Beteiligte. Dann der Anruf, bei dem ich dachte: Das kan…

Sind Sie dabei, Ihre
Kernsysteme zu
modernisieren?

Dann kontaktieren Sie mich und wir schauen gemeinsam, ob und wie ich Ihnen helfen kann.

Kontakt